Der Finkenborn
Der Finkenborn ist eines der beliebten Ausflugsziele um Hameln.
Früher war es ein Forsthaus, die Wohnung für den Unterförster des Brückertor-Reviers. Als das Försterhaus erstmals gegen Ende des 18. Jahrhundert erbaut wurde, war es sehr klein und nur dürftig eingerichtet. Der Unterförster Dammes, der in den dreißiger Jahren des 19.Jahrhunderts dort einzog, fand es schon in einen sehr heruntergekommenen Zustand vor. Nach Jahrelangem Hin und Her mit der Stadt, entschloss sich diese ein neues Forsthaus zu bauen, dass heute noch in seinen Grundformen zu erkennen ist. Die Backsteine dafür holte man vom Klüt, wo von der alten Klütfestung noch viele Reste herumlagen.
Unter Förster Lege wurde das Forsthaus mehr und mehr zum Gasthaus, und das nun schon seit über 100 Jahren. Auch wurden einige Erweiterungsanbauten vorgenommen, der letzte erst im Jahre 2001. Heute können im Gasthaus auch große Familienfeiern oder Ähnliches ohne Probleme abgehalten werden.
Für die Forstverwaltung wurde ein neues Forstamt hinter dem Gasthaus errichtet.
Neben den Forstamt steht das Jugendgästehaus.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein Rasensportplatz (der diesen Namen im Moment dank der Maulwürfe nicht verdient) mit 2 Fußballtoren und Basketballkörben.
Daneben ist ein Gehege für Damwild und daran schließt sich ein großer Spielplatz für die Kleinen an.
Rechts des Weges zum Klütturm befindet sich ein kleiner eingezäunter Teich, dieses gab dem gesamten Berg den Namen Finkenborn. Ob er allerdings einmal ganzen Scharen von Finken als Tränke gedient hat, weiß niemand zu sagen.
Zwischen Spielplatz und Teich liegt der Parkplatz, dahinter ist noch ein Teil der alten Klütfestung zu erkennen. Eine noch in seinen Grundformen zu erkennenden Sternschanze. Dieser Vorposten sollte nur im Verteidigungsfall mit leichtem Geschütz und wenigen Grenadieren besetzt werden. (siehe auch "Die Bergfestung")
Wenn man vom Finkenborn herunter fährt, Richtung Wiengrund (Wangelist), nach etwa 200 Meter, kommt man an der linken Straßenseite an alten Hügelgräbern aus der Bronzezeit (1750 - 800 v. Chr.) vorbei.









